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© Michelle D. Milliman, Shutterstock.com

Halloween verbinden die meisten von uns mit dem Volksfest aus den USA, bei dem verkleidete Kinder von Haus zu Haus ziehen, um Süßigkeiten zu sammeln. Wenn es nichts Süßes vom Nachbarn gibt, dann bekommt dieser “Saures” und die Kinder spielen ihm Streiche – das können im schlimmsten Fall zerborstene rohe Eier an der Hauswand sein. Mittlerweile hat das kommerzialisierte Halloween-Fest aus Amerika auch in vielen weiteren Teilen der Welt Einzug gehalten. So trifft man hierzulande am Abend vor Allerheiligen Kinder und sogar Erwachsene, die verkleidet durch die Straßen ziehen.

Es gibt zahlreiche Halloween-Veranstaltungen und Angebote für Kostümierungen, Dekorationen und Speisen. Ursprünglich kommt Halloween allerdings nicht aus Amerika, sondern hat seinen Ursprung hier bei uns in Europa. Wo Halloween genau herkommt, was Katzen eigentlich mit Hexen zu tun haben und wie Sie den Festtag mit Ihrem Vierbeiner verbinden können, das erfahren Sie in diesem Pets Deli Halloween-Spezial.

Halloween – Ursprung, Geschichte und Adaption

Halloween benennt den Tag vor dem christlichen Fest Allerheiligen. Zum Hochfest Allerheiligen gedenken Christen, wie der Name schon sagt, allen Heiligen – so auch den unbekannten Heiligen, die niemand außer Gott selbst kennt. In der Nacht vor Allerheiligen wird das Halloween-Fest gefeiert.

Die ursprüngliche Form von Halloween kommt eigentlich aus dem katholischen Teil Irlands und hat seinen Namen von dem dortigen Feiertag “All Hallows’ Eve” erhalten. All Hallows’Eve wurde hauptsächlich von Katholiken zelebriert, die für ihre verstorbenen Verwandten, Märtyrer und sogenannten “armen Seelen” beten, die entsprechend des katholischen Glaubens im Fegefeuer brennen. Durch heidnische Bräuche und Assoziationen mit keltischen und vorchristlichen Traditionen entwickelte der All Hallows’ Eve allmählich den Ruf einer Unruhenacht. Bei den Kelten soll angeblich der Ursprung der Kostümierung liegen, da diese sich zu All Hallows’ Eve als Geister, Tote oder Hexen verkleideten, um böse Geister zu vertreiben.

Der irische Feiertag wurde dann im 19. Jahrhundert von zahlreichen irischen Emigranten nach Amerika gebracht, wo die irischen Emigranten ihren Brauch weiterhin pflegten und dieser nach und nach von den Amerikanern kommerzialisiert und adaptiert wurde. Das heute praktizierte Halloween-Fest hat also nicht mehr viel mit dem irischen Brauch oder gar den Kelten zu tun.

Halloween mit unseren Vierbeinern

Wenn Sie sich schon auf das Halloween-Fest freuen und Ihnen noch kreative Ideen fehlen, wie Sie Ihren Vierbeiner mit in das Geschehen einbinden können, dann möchten wir Ihnen jetzt interessante Anregungen geben.

Ein Kostüm? – Lustig ja, aber bitte tiergerecht

Im Internet werden Sie alle Arten von Kostümen für Hunde und Katzen finden. Wenn Sie Ihr Tier wirklich verkleiden möchten, sollten Sie bei der Auswahl eines Kostüms nicht die eigene Belustigung in den Vordergrund stellen. Achten Sie darauf, dass die Bewegungsfreiheit, die Sicht und das Wohlbefinden Ihres Tieres nicht eingeschränkt werden. Vermeiden Sie daher jegliche Kopfbedeckungen, Masken, enge und schwere Kostüme und in jedem Fall Kosmetikprodukte wie z.B. Haarspray oder Schminke!

Geeignete Kostüme wären beispielsweise dekorierte Hunde- oder Katzen-T-Shirts und Halsbänder. Das Kostüm sollte Ihren Vierbeiner auf keinen Fall stören. Falls er versuchen sollte, es abzuschütteln, verzichten Sie besser auf eine Kostümierung Ihres Tieres. Selbst wenn sich Ihr Vierbeiner nicht an dem Kostüm stören sollte, sollten Sie Ihr Tier dennoch immer im Blick haben, damit es sich nicht doch mal verheddert oder von einem Verrutschen des Kostüms eingeschränkt wird.

Ein Kostüm sollte, wenn überhaupt, maximal als “Gag” (z.B. zu Beginn einer Halloweenparty) in Erwägung gezogen und danach dem Vierbeiner wieder ausgezogen werden. Bei allem Spaß sollte man dem Tier gegenüber fair bleiben.

Katzen und Hexen

© Engin Sezer, Shutterstock.com

© Engin Sezer, Shutterstock.com

Katzen spielen schon seit der Antike in vielen Kulturen eine besondere Rolle. Ob verehrt wie bei den alten Ägyptern, ein Zeichen des Wohlstands in Japan oder aber gefürchtet im europäischen Mittelalter – unsere Stubentiger haben schon immer Spuren in der Weltgeschichte und im Aberglauben hinterlassen.

Besonders im Mittelalter wurden Katzen mit Hexenwerk und dem Teufel in Verbindung gebracht. Die Menschen mutmaßten damals, dass Katzen tagsüber schliefen, weil sie in der Nacht “dunkle Wesen” anführten und auf den Rücken von Hexen ritten. Als angebliche Verbündete des Teufels wurden schwarze Katzen gemeinsam mit den “Hexen” auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Der allgemeine Aberglaube verunglimpfte schwarze Katzen zudem als Formwandler, die doch eigentlich alte Hexen seien. Sogar der Ausbruch der Pest wurde den Katzen zugeschrieben – und nicht den Ratten, die als Flohwirt den Pesterreger verbreiteten.

Diese fixen Ideen verleiteten viele Menschen über einen langen Zeitraum dazu, Rituale und Bräuche durchzuführen, um sich vor den gefürchteten Katzen und Hexen zu schützen. So wurden beispielsweise regelmäßig Katzenleichen, ausgerichtet nach Osten, unter den Hausdielen begraben, um die Hexen am Eintreten ins Haus zu hindern. Noch heute werden mumifizierte Katzen bei Abrissen und Umbauten von alten Häusern gefunden, die diesen Brauch und die damals herrschende Angst vor Hexen und Katzen belegen.

 

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