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Sicherheit besteht für Welpen nur im eigenen Rudel

Welpenschutz gilt nur im eigenen RudelWem wird nicht warm ums Herz, wenn er einen putzigen Welpen sieht? Diese kleinen, kuscheligen Vierbeiner muss man einfach liebhaben und auch beschützen. Ganz gleich, um welche Rasse es sich handelt. So denkt der Mensch! Doch wie reagieren die eigenen, älteren Artgenossen? Nehmen sie instinktiv Rücksicht auf den Nachwuchs? Ja, möchte man meinen. Aber tatsächlich ist dieser sogenannte Welpenschutz umstritten. Erwiesen ist, dass Wolfseltern bei der Aufzucht ihrer Jungen in den ersten sechs bis sieben Wochen eine Engelsgeduld aufbringen. Erst danach lernen die Jungwölfe ihre Grenzen und die Rudelregeln kennen. Aber dann gibt es kein Pardon mehr: Wer nicht pariert, muss leiden! Und noch etwas: Der Welpenschutz gilt nur im eigenen Rudel.

Schlechte Erfahrungen prägen das Leben

Das bedeutet: Der Hundebesitzer kann sich nicht darauf verlassen, dass seinem kleinen Liebling nichts passieren kann, wenn er anderen Tieren begegnet. So fühlen sich Oldies oft belästigt, wenn unbeholfene Spundis sie anspringen oder sogar kuscheln wollen. Das erwachsene Tier zeigt durch Abwenden oder Ausweichen seine Abneigung. Folgen weitere “Belästigungen”, kann auch ein Knurren oder Schnappen folgen. Dann sollte der aufdringliche Racker endlich begreifen, dass er nachlassen muss. Wenn nicht, ist es an der Zeit, dass der Besitzer eingreift und seinem Jungtier die Grenzen aufzeigt. Nur so kann es lernen, sich anzupassen. Schließlich ist die vermeintliche Narrenfreiheit in jungen Jahren kein Garant für Unversehrtheit. Aus kleinen Konflikten können sich schnell Attacken entwickeln, die in Beißereien enden. Macht ein Welpe in dieser Hinsicht schlechte Erfahrungen, prägen diese sein Leben. Er wird vielleicht nie mehr unbefangen auf andere Hunde zulaufen oder im schlimmsten Fall seine Artgenossen meiden.

Wie der Mensch dem Hund helfen kann

Auseinandersetzng zwischen Hund und WelpeEs liegt an dem Besitzer, es nicht so weit kommen zu lassen. Er hat die Verantwortung für sein Tier und muss in weiser  Voraussicht gefährliche Situationen erkennen und ausschalten. Dazu zählt, dass er mit anderen Hundebesitzern vorab klärt, wie dessen Tier auf Welpen reagiert. Erst dann kann ein Kontakt ohne Bedenken stattfinden. Besser ist es sowieso, zum Kennenlernen anfänglich nur kleine Gruppen zuzulassen. Dann hat der Welpe die Möglichkeit, die Körpersprache der Hunde intensiver wahrzunehmen, ohne sich von vornherein unterwerfen zu müssen. Das sieht so aus: Der Welpe wirft sich auf den Rücken und zeigt damit seine Ergebenheit. Sozialisierte erwachsene Tiere respektieren diese Haltung und lassen Jungtiere dann gewähren.

Ein Welpe sollte die Chance haben, ohne große Komplikationen in die Hundewelt hineinzuwachsen. Hilfreich dabei ist ein sozialisierter Mensch, der ihm den Weg zeigt.

 

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