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Es gibt einige Hunderassen, die prädestiniert für das Schwimmen und die Liebe zum Wasser sind – an keinem See wird vorbeigegangen und auch jede noch so kleine Pfütze muss durchquert werden. Labradore, Golden Retriever, Landseer, Deutsche Schäferhunde und Neufundländer sind Hunderassen, die besonders gerne baden gehen und sichere Schwimmer sind. Einige Hunderassen besitzen sogar Schwimmhäute! Ebenso sind auch manche Katzen ganz verrückt nach Wasser und gehen gerne schwimmen – wer hätte das gedacht?

Mit unseren Tipps und Tricks wird der Sommer am Wasser garantiert ein Erfolg!

Hunde mit Schwimmhäuten?

Der Labrador Retriever und Golden Retriever wurden schon zu Beginn ihrer Züchtung mit Wasser in Kontakt gebracht und auf dieses geprägt. Der Labrador wurde im Jahr 1814 erstmals vom Neufundländer unterschieden und zum “wahren Labrador” ernannt. Die größeren Neufundländer wurden als Arbeitstiere von Fischern verwendet. Der kleinere Labrador hatte eine leichtere Aufgabe und sollte Fischern bei der Jagd helfen und abgetriebene Fischernetze und Fische aus dem Meer holen. Durch selektive Züchtung und den Einsatz als schwimmende Jäger haben sich daher bei einigen Rassen Schwimmhäute entwickelt, die sie zu wunderbaren Schwimmern machen. Der Name Labrador kommt übrigens daher, dass die wassertolle Rasse von der kanadischen Labrador-Halbinsel kommt, von der die Ur-Züchtung stammt – als “Inselbewohner” macht es also nur Sinn, dass der Labrador gerne schwimmt.

Wie bringe ich meinem Hund das Schwimmen bei?

Es gibt natürlich auch Hunderassen, die das Wasser scheuen und nicht freiwillig in See oder Fluss gehen und sich auch von der Brandung des Meeres fernhalten. Möpsen, Doggen, Bulldoggen, Basset Hounds, Dalmatinern und Rhodesian Ridgebacks sind beispielsweise Hunderassen, denen nachgesagt wird, dass sie dem kühlen Nass nicht viel abgewinnen können. Wenn man seinen Vierbeiner aber erst einmal an das Wasser gewöhnt hat und die richtige Motivation findet, dann kann man jedem Hund das Schwimmen beibringen.

Trick Nr. 1: Lieblingsspielzeug in Seenot

©LagunaticPhoto, Shutterstock.com

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Werfen Sie das Lieblingsspielzeug Ihres Hundes, dieses sollte natürlich schwimmen können, ufernah ins Wasser. Das Gewässer sollte nicht tief sein und der Hund muss stehen können. Sieht er erst einmal sein Lieblingsspielzeug in erreichbarer Nähe im Wasser schwimmen, dann wird er sich vermutlich dazu herablassen, mit den Pfoten ins Wasser zu gehen und es aus seiner Not zu befreien. Hat Ihr Liebling sein Spielzeug geholt, sollten Sie ihn direkt loben und mit einem kleinen, leichtverdaulichen Leckerli wie z.B. den Wild-Minis belohnen. Wiederholen Sie dies mehrmals, bis Ihr Hund die Angst vor dem Wasser verliert und werfen Sie das Spielzeug allmählich weiter ins Wasser.

Trick Nr. 2: Fresslust über Angst

Ist Ihr Vierbeiner eher von der kulinarischen Seite zu überzeugen, bietet es sich an selbst knöcheltief in Ufernähe ins Wasser zu gehen und die Wasserratte-to-be mit seinem liebsten Snack oder einem Stück Trockenfleisch ins Wasser zu locken. Erfolg wird mit dem Leckerli und Lob anerkannt. Wiederholen Sie den Versuch und gehen Sie mit der Zeit etwas tiefer ins Wasser.

Für alle Tricks gilt: Zwingen Sie Ihren Hund zu nichts und lassen Sie ihn aus freien Stücken ins Wasser gehen! Zwang verstärkt nur seine Angst und er wird nie wieder Spaß am Schwimmen finden. Geduld und Lob sind der Weg zum Ziel.

Katzen, die Wasser lieben

©Stefano Garau, Shutterstock.com

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Wasserscheu? Nichts da! Türkisch Angora, Savannah, Bobtail, Maine Coon, Türkisch Van und Bengal-Katzen sind echte Wasserratten und gehen bereitwillig und freudig ins Wasser. Sie spielen mit ihrem Wassernapf, möchten mit in die Badewanne und Dusche oder sind draußen am Fluss beim Herumtollen zu finden. Das liegt einerseits daran, dass diese Rassen sogenannte Naturrassen sind, die einen Teil Wildkatze in sich tragen. Zudem möchten sich die langhaarigen Rassen unter ihnen auch ab und an abkühlen, haben wasserabweisendes Fell oder waschen ihr Spielzeug regelrecht im Wasser. Werfen Sie probehalber mal ein kleines Leckerli wie z.B. die Sternlein oder Fischlein in den Napf Ihrer Katze und beobachten Sie, ob Ihre Katze sich das Leckerli herausfischt. Auch der Wasserhahn bietet eine attraktive Beschäftigung für wassertolle Katzen.

Die Top 3 Regeln bei Hitze

  1. Lassen Sie Ihren Hund oder Ihre Katze NIEMALS im Auto sitzen, auch nicht für wenige Minuten! Der Innenraum des Autos erhitzt sich minutenschnell auf bis zu 55 Grad und die Oberflächen des Autos können bis zu 80 Grad Celsius heiß werden. Tod oder irreparable Gesundheitsschäden sind ernstzunehmende Folgen bei Missachtung.
  2. Stets Wasser bereitstellen! Unsere Hunde und Katzen sollten bei hohen Temperaturen (und auch sonst) immer die Möglichkeit haben, frisches Wasser trinken zu können.
  3. Keine langen Fahrradtouren oder Sportausflüge für Hunde bei zu hohen Temperaturen. Unsere Fellnasen haben, wie der Name schon sagt, im Gegensatz zu uns zumeist ein dichtes Fell. Bei Temperaturen ab 23 Grad sollten wir daher darauf verzichten, sie auf lange Sport-Trips oder Fahrrad-Ausflüge mitzunehmen. Denn: Unsere Tiere sind darauf angewiesen, uns zu folgen und werden bei langen Ausflügen der Möglichkeit beraubt, selbstständig zu entscheiden, wann eine Abkühlung, Pause oder ein Mittagsschlaf im Schatten notwendig ist.
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