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Den Hund bestmöglich absichern

Unsere Vierbeiner sind oft nicht nur unsere besten Freunde, sondern auch vollwertige Familienmitglieder. Wir möchten, dass sie gesundes und artgerechtes Futter bekommen und verwöhnen sie mit Kuscheldecken, Kratzbäumen und Spielzeug. Auch die Gesundheit und somit regelmäßige Besuche beim Tierarzt sind meist Selbstverständlichkeiten für Tierhalter. Sie scheuen oft keine Kosten, wenn es um das Wohlergehen ihrer Fellnasen geht.

Versicherungsschutz im Krankheitsfall für das Haustier wird noch zögerlich angenommen

© Sonsedska Yuliia, Shutterstock.com

Verwunderlich ist daher, dass ein Versicherungsschutz im Krankheitsfall unserer Haustiere – bei Menschen selbstverständlich und sogar Pflicht – noch sehr zögerlich in Deutschland in Anspruch genommen wird. In Vorreiterländern, wie z. B. Skandinavien, ist tatsächlich schon jeder zweite Hund im Krankheitsfall abgesichert. Während die Hundehaftpflicht hierzulande jedem ein Begriff ist, kennen die meisten Tierhalter die gesundheitlichen Vorsorgemöglichkeiten für ihre Vierbeiner gar nicht. Aber wann und in welchem Umfang macht es Sinn eine Versicherung abzuschließen?

Ohne Hundehaftpflicht kann es teuer werden

Die Hundehaftpflicht ist die wichtigste Versicherung für Hundehalter. Nicht umsonst besteht in vielen Bundesländern eine Versicherungspflicht für den Vierbeiner. Während Katzen und andere Kleintiere über die private Haftpflichtversicherung des Tierhalters abgesichert sind, muss für den Hund im Fall eines Unfalls eine gesonderte Haftpflichtversicherung vorliegen. Ansonsten wird der Tierhalter für alle Schäden, die sein Vierbeiner verursacht, haftbar gemacht. Ob bei einem Sachschaden in der Wohnung oder einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen, wenn der Hund den Unfall verursacht hat, haften Sie allein für Ihr Tier mit Ihrem gesamten Privatvermögen. Sollte eine Person einmal durch Ihren Hund zu Schaden kommen, kann das Schmerzensgeld, einschließlich Verdienstausfall und langwieriger medizinische Behandlungen, richtig teuer werden. Bevor man dieses Risiko eingeht, ist der jährliche Beitrag ab 33,69 Euro für die Hundehalterhaftpflicht gut zu verschmerzen und sollte in Betracht gezogen werden.

Worauf es beim Abschluss ankommt

Überlegen Sie sich genau, welche Leistungen Ihnen bei einer Haftpflicht besonders wichtig sind. Sollten Freunde oder Nachbarn des Öfteren auf Ihren Hund aufpassen, achten Sie auf den Einschluss einer Fremdhüterklausel. Wenn Sie Ihren Vierbeiner gerne ohne Leine laufen lassen, sollte auch das in der Versicherungspolice abgedeckt werden. Bei einer regelmäßigen Mitnahme Ihres Hundes in den Urlaub, ist es wichtig, dass Auslandsschäden und Mietsachschäden im Ausland übernommen werden. Empfohlen wird für die Hundehaftpflichtversicherung eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro.

Krankenversicherung ist nicht für die Katz‘

Krankenversicherung ist nicht für die Katz

Krankenversicherung ist nicht für die Katz

© Elena Arkadova, Shutterstock.com

Erkrankungen, die eine Operation erfordern, oder ein Unfall mit gesundheitlichen Folgeschäden können schnell zur Realität werden. Besonders bei Freigängerkatzen stehen Gefahren wie z. B. Verkehrsunfälle, Vergiftungen und Raufereien an der Tagesordnung. Mit zunehmendem Alter haben Hunde und auch Katzen immer häufiger mit Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten zu kämpfen. Häufige Tierarztbesuche und  Medikamentenverschreibungen können kostspielig werden. Dann kann eine Hundekrankenversicherung bzw. Katzenkrankenversicherung durchaus sinnvoll sein. Ähnlich wie die Krankenversicherung für Menschen erstattet sie alle Kosten für Behandlungen, Medikamente und auch Operationen. Viele Tarife bezuschussen bis zu einem gedeckelten Betrag im Jahr Prophylaxemaßnahmen wie Impfungen und Wurmkuren. In einigen Fällen werden sogar die Kastration sowie die Einpflanzung eines Mikrochips übernommen.

Diese Absicherung im Ernstfall entlastet den Tierhalter finanziell sehr, und so kann er sich ganz dem Wohlergehen seines Tieres widmen. Versicherungen bieten diesen Schutz für Katzen ab 14 Euro im Monat und für Hunde ab 21 Euro an. Wem eine Tierkrankenversicherung zu kostenintensiv ist, der hat auch die Möglichkeit, eine reine Operationsversicherung für seine Katze oder seinen Hund abzuschließen. Dann werden die Kosten für die OP, die Vor- und Nachsorge sowie Medikamente und Verbandsmaterial übernommen. So ist Ihr Tier im Notfall abgesichert. Besonders Operationen können finanziell schnell zu Buche schlagen: Allein die Entfernung eines Tumors, die häufigste aller durchgeführten Operationen bei Tieren, kann schnell die 1000-Euro-Hürde überschreiten.

Stolpersteine: Ausschlüsse und Beschränkungen

Achten Sie vor Abschluss einer Versicherungspolice genau auf die Versicherungsbedingungen, Ausschlüsse und Beschränkungen. Gerade im Ernstfall sind das die Punkte, die zählen. So schließen manche Versicherungsgesellschaften Vorerkrankungen Ihres Tieres aus, andere haben rassenspezifische Tarife oder eine Altersbegrenzung. Je nach Versicherer gibt es hier große Unterschiede. Damit Sie am Ende nicht viel Geld für begrenzten Schutz ausgeben, ist ein genauer Vergleich der Versicherungen unerlässlich. Auf www.vergleichen-und-sparen.de haben Sie die Möglichkeit, sämtliche Tarife zu allen Tierversicherungen mit den jeweiligen Leistungen und Beiträgen zu vergleichen. Anhand von Sternewertungen wird erklärt, welche Versicherung für den jeweiligen Tierhalter wirklich relevant ist und auf welche er eher verzichten könnte.

 

Versicherung für Tiere

© Ermolaev Alexander, Shutterstock.com

Spartipps für die Tierversicherung 

Die Kosten sind natürlich ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Versicherungswahl. Die Leistungen sind aber das, was am Ende zählt. Das Wichtigste ist, dass der Leistungsumfang optimal auf Ihre und die Bedürfnisse Ihres Vierbeiners abgestimmt ist. Hier ein paar Tipps, wie Sie den Versicherungsbeitrag für Hunde und Katzen verringern können:

  • Vertragslaufzeit und Zahlweise: Einige Euro können Sie mit der jährlichen Zahlweise und durch eine längere Vertragslaufzeit sparen.
  • Je jünger, desto günstiger: Das gilt vor allem für die Kranken- und Operationsversicherung. Versichern Sie Ihre Tiere so früh wie möglich. Hat die Katze beispielsweise das fünfte Lebensjahr überschritten, wird der monatliche Beitrag direkt um einiges teurer.
  • Selbstbeteiligung: Sie können die Gesamtkosten senken, indem Sie sich für einen Tarif mit Selbstbeteiligung entscheiden.
  • Rabatte: Sie haben einen Blinden-, Therapie- oder Rettungshund? Viele Versicherer räumen Ihnen dann Rabatte ein. Ermäßigungen winken auch, wenn Sie gleich mehrere Hunde oder Katzen bei einem Versicherer absichern.

 

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