+49 30-22 05 6 44 05 office@petsdeli.de
©Habit berkovich, Shutterstock.com

©Habit berkovich, Shutterstock.com

Wenn es Nachwuchs gibt, ist die Freude bei allen groß – sogar bei manchen Katzen. Viele Schwangere sind sogar der Meinung, dass Ihre Vierbeiner spüren, dass sie schwanger sind, schon bevor die dicke Babykugel zu sehen ist. Werdende Mütter möchten bei ihrem ersten Kind zudem natürlich alles richtig machen, sind oft unsicher und stellen sich auch häufig die Frage, inwiefern der Vierbeiner und das Neugeborene miteinander vereinbar sind, wie sie aufeinander reagieren werden und was man beachten muss. In diesem Artikel möchten wir den werdenden Müttern unter Ihnen und natürlich allen anderen Interessierten, eventuelle Unsicherheiten nehmen und auf wichtige Fragen rund um das Thema “Schwanger und Haustiere” eingehen.

Während der Schwangerschaft

Endlich wissen Sie, dass Sie schwanger sind und es erwarten Sie nun einige, spannende Monat, in denen sich viel für Sie verändert und ein neuer Mensch in Ihnen heranwächst. Ihr Körper verändert sich täglich, der Bauchumfang wird immer weiter, Sie spüren schon bald die ersten Tritte und der Heißhunger auf saure Gurken mit Erdbeereis wird zur Belastungsprobe für den werdenden Papa. Sie achten nun wahrscheinlich besonders auf Ihre Ernährung, steigen vielleicht sogar auf Bio-Kosmetikprodukte um und möchten auch sonst nur das Beste für Ihr Kind. Als ob das nicht schon genug wäre, sind da auch noch die geliebten Vierbeiner: Hunde und Katzen sorgen bekanntlich für etwas mehr Dreck in der Wohnung, als in Haushalten ohne Tiere. Kann der Vierbeiner womöglich sogar Krankheiten übertragen, die Sie und Ihr Ungeborenes gefährden? Hier haben wir Ihnen eine kleine, aber anschauliche Liste vorbereitet, die Ihnen weiterhelfen könnte:

  • Verzichten Sie während der Schwangerschaft darauf, sich von Ihrem Vierbeiner ausgiebig im Gesicht ablecken zu lassen, um eventuellen Krankheitsübertragungen präventiv vorzubeugen. Schwangere haben ein schwächeres Immunsystem und sind anfälliger für Erkrankungen und Infektionen, als Nicht-Schwangere.
  • Während Sie schwanger sind, sollten Sie das Katzenklo nur mit Handschuhen säubern, um einer Infektion mit Toxoplasmose (Infektionskrankheit, die durch Katzenkot übertragen wird) zu entgehen.
  • Waschen Sie Ihre Hände nachdem Sie Hundekot aufgehoben haben und ein Katzenklo gesäubert haben gründlich (das gilt natürlich auch für nicht schwangere Halter).
  • Zeigen Sie Hund und/oder Katze bereits vor der Geburt das zukünftige Bettchen oder den Wickeltisch des Kindes, sodass diese Dinge nicht mehr neu für das Tier sind. So bereiten Sie es schrittweise auf die Veränderungen vor.

Der Nachwuchs ist da – die Zeit nach der Schwangerschaft

©Romanova Anna, Shutterstock.com

©Romanova Anna, Shutterstock.com

Die neun Monate sind wie im Flug vergangen und eher man sich versieht, ist der Familienzuwachs da. Jetzt kommen einige Veränderungen auf sie zu: Ruhige Nächte, in denen Sie durchschlafen können werden ab jetzt vermutlich seltener, das Kind möchte alle paar Stunden gefüttert werden und auch die Windeln wechseln sich nicht von allein. Kam ihr geliebter Vierbeiner auch als Welpe in ihr Zuhause, entdecken Sie vielleicht sogar einige Parallelen. Natürlich merken auch Hund und Katze, dass der Alltag plötzlich Kopf steht und…was ist dieses kleines Bündel, dass so eigenartig riecht und plötzlich Herrchens volle Aufmerksamkeit für sich beansprucht?

Höchstwahrscheinlich wird Ihr Vierbeiner den Neuankömmling erst einmal mit großem Interesse beschnuppern wollen. Das sollten Sie auch zulassen, damit das Tier sich mit dem Geruch des Babys vertraut machen kann. Damit dieser nicht vollkommen neu und irritierend für den Vierbeiner ist, können Sie auch bereits vor der Geburt Pflegeprodukte wie Babyöl bei sich selbst verwenden und der stolze Vater kann getragene Strampler oder auch volle Windeln aus der Klinik zum “kennenlernen” mit nach Hause bringen, bevor Mutter und Kind nach Hause kommen. Darf das Neugeborene dann endlich “live” beschnuppert werden, sollte dies immer kontrolliert unter Ihrer Aufsicht geschehen und die Schnauze sollte dabei besonders in der Anfangszeit aus hygienischen Gründen nicht in direkten Kontakt mit dem Baby kommen. Völlig verkehrt wäre es, das Kind rigoros vom Haustier fern zu halten aus Angst, dass etwas passieren könnte. Die meisten Vierbeiner sind einfach nur neugierig und besonders Hunde fühlen sich sonst oft vom Rudel ausgeschlossen. Katzen tendieren eh häufiger dazu, dem Trubel aus dem Weg zu gehen und suchen sich ein ruhiges Eckchen im Haus oder vor der Tür.

Do’s und Don’ts wenn ein Kleinkind ins Haus kommt:

  • Bereiten Sie den Vierbeiner schrittweise auf die Veränderungen vor. Zeigen Sie ihm vorab das neue Kinderzimmer und gewöhnen Sie ihn an die unbekannten Gerüche.
  • Ist das Kind dann da, erlauben Sie Ihrem Tier ruhig, den Neuankömmling ausgiebig zu beschnuppern. Ausgrenzung oder striktes Abschirmen kann zu Eifersucht führen.
  • Erlauben Sie den Kontakt aber nur unter Aufsicht! Achten Sie auch darauf, dass es sich der Stubentiger nicht heimlich im warmen Kinderbett oder sogar auf dem Säugling bequem macht!
  • Fängt der Nachwuchs an zu krabbeln, achten Sie darauf, die Spielzeuge des Tieres und auch die Nahrung außerhalb seiner Reichweiter aufzubewahren, damit die Tiere ihre Schätze nicht “verteidigen”.

banner

Kommentare (0)