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Viele potenzielle Gefahrenquellen für unsere Vierbeiner lauern überraschenderweise innerhalb der eigenen vier Wände. Tatsächlich können harmlos wirkende alltägliche Gegenstände unseren Hunden und Katzen schnell zum Verhängnis werden. Welche Haushaltsunfälle am häufigsten vorkommen, lesen Sie in diesem Artikel.

Gefahr durch Putzmittel und Chemikalien

© Africa Studio, Shutterstock.com

Putzmittel und Chemikalien

Säubern Sie Ihre Wohnräume mit chemischen Reinigern und Putzmitteln, die Warnhinweise zu ätzenden Inhaltsstoffen oder den Hinweis “von Kindern fernhalten” enthalten, dann gefährden diese Substanzen auch Ihre Haustiere. Deshalb sollten Ihre Tiere erst dann wieder einen geputzten Bereich betreten, sobald die gereinigten Flächen komplett getrocknet sind und die Räumlichkeiten bestenfalls gelüftet wurden. Falls nämlich noch Restbestandteile giftiger Chemikalien an den Pfoten unserer Vierbeiner haften und diese sich später ihre Pfoten ablecken, kann es zu Vergiftungen und Folgeerscheinungen wie etwa Durchfall und Erbrechen kommen.

Stromkabel

Angeschlossene Elektrokabel,  die lose herumliegen, stellen besonders für junge und aktive Vierbeiner eine große Gefahr dar. Das Herumkauen auf Kabeln, besonders mit den spitzen Zähnen eines Jungtieres, kann einen lebensbedrohlichen Stromschlag nach sich ziehen. Ein solcher kann im schlimmsten Fall zum Herzstillstand Ihres Tieres führen. Sämtliche Kabel sollten demnach für Ihre Vierbeiner unzugänglich, oder so an den Wänden und dem Boden befestigt sein, dass die Kabel nicht zum Spielen einladen.

Herumliegende Medikamente

Die Kopfschmerztabletten auf dem heimischen Nachtisch, die erst kürzlich zum Einsatz kamen, erscheinen uns zunächst völlig harmlos. Vierbeiner mit einem ausgeprägten Fressdrang jedoch – besonders Jagdhunde sind davon betroffen – könnten die Medikamente finden und auffressen. Die Folge wären mögliche Vergiftungserscheinungen und Stoffwechselstörungen, die sogar zum Tod führen können. Selbst herkömmliche Schmerzmittel wie Aspirin, Paracetamol, Diclofenac und Ibuprofen sind für unsere Haustiere schon in sehr geringen Mengen hochgiftig.

Gefahr durch offene Fenster

© Lapina, Shutterstock.com

Fenster und Balkone

Besonders für Katzen und verspielte Welpen stellen nicht gesicherte Fenster und Balkone eine potenzielle Gefahr dar. Im Eifer des Gefechts oder bei Sichtung eines vorbeifliegenden Vogels können unsere Vierbeiner abrutschen und in die Tiefe stürzen. Für Katzen existiert zudem die Gefahr des sogenannten “Kippfenstersyndroms” – wobei sich Katzen durch angekippte Fenster schieben und dabei steckenbleiben. Quetschungen der Organe bis hin zu einem schmerzvollen Tod des Tieres sind mögliche Folgen. Sie sollten sich also über Vorsichtsmaßnahmen und Sicherungsgitter- oder netze informieren, um Schlimmeres zu vermeiden.

Raumdüfte

Duftöle, Räucherstäbchen und Diffuser zerstäuben oft Substanzen, die die Gesundheit unserer Vierbeiner beeinträchtigen können. Abgesehen von den empfindlichen Hundenasen, denen die Raumdüfte unangenehm zusetzen, schaden besonders Citrus- oder Eukalyptusdüfte dem Wohlbefinden unserer Haustiere. Empfindlichkeiten der Riechorgane, Unbehagen, Übelkeit und Schwindel sind exemplarische Symptome toxischer Auswirkungen von Raumdüften. Vor dem Kauf solcher Düfte sollten sie sich in jedem Fall informieren, ob er für Hunde und Katzen schädlich sind.

 

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