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Ein Gastartikel der AGILA Haustierversicherung

Der englische Maler Stanley Spencer sagte einst: „Wo immer sich eine Katze niederlässt, wird sich das Glück einfinden“. Damit unsere vierbeinigen Glücksbringer ein katzengerechtes Leben ohne Sorgen genießen können, gibt es ein paar Dinge, die Sie bei der Gestaltung einer katzensicheren Wohnung beachten können.

Fenster und Balkone: Drang nach Freiheit

Gefahr durch offene Fenster

© Lapina, Shutterstock.com

Eine der größten Gefahrenquellen für Katzen im Haus sind gekippte Fenster. Katzen sind zwar von Natur aus äußerst gelenkig und können sich durch die meisten noch so engen Schlitze geschmeidig hindurchbewegen, in diesem Fall überschätzen sie sich leider jedoch oft. Bei dem Versuch, sich durch ein gekipptes Fenster zu schlängeln bleiben die Vierbeiner in der Öffnung hängen. Je mehr sie sich dann bewegen, desto tiefer rutschen sie in den schmaler werdenden Spalt. Die Folge sind starke Quetschungen der inneren Organe. Im schlimmsten Fall sterben die Tiere an den schwerwiegenden Verletzungen oder werden erst aufgefunden, wenn es bereits zu spät ist. Tierärzte sprechen hier vom sogenannten Kipp-Fenster-Syndrom. Fensterschutzgitter oder eine Kippfenster-Sicherung sind in schon für wenig Geld erhältlich und können Katzenleben retten! Auch Balkone sollten stets mit einem Katzennetz abgesichert werden. Nicht selten unterschätzen die Vierbeiner die Höhe, in der sie sich befinden. Bei den Netzen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass sie nicht zu grobmaschig sind.

Neugier und Versteckspiel: Türen geschlossen halten

Katzen werden von Essensgeruch angezogen. Ist das Abendessen gekocht und die Familie am Tisch versammelt, nutzen Stubentiger die Situation zu gern, um in der Küche auf die Suche nach Überbleibseln zu gehen. Beim Sprung auf die noch heiße Herdplatte können üble Verbrennungen zu starken Schmerzen bei den Vierbeinern führen. Um dies zu vermeiden, können Sie zum Beispiel einen großen Topf mit kaltem Wasser auf die noch warme Platte stellen.

Generell gilt: Während und nach dem Kochen am besten die Küchentür schließen. Auch auf das Verschließen der Badezimmertür bei voller Badewanne und einen stets geschlossenen Toilettendeckel sollte unbedingt geachtet werden. Nicht selten fallen die Vierbeiner aus Neugier in das unbekannte Nass und können sich dann nicht aus eigener Kraft befreien. Vor allem für noch jungen Katzenbabys herrscht hier größte Gefahr. Sichern Sie zudem die übrigen in der Wohnung befindlichen Türen mit einem Türstopper. Herrscht Durchzug in der Wohnung und der Stubentiger versucht noch schnell durch den Türspalt zu huschen, können böse Quetschungen die Folge sein.

Ein bei Katzen heißbeliebtes Versteck sind Waschmaschinen und Trockner. Halten Sie auch hier möglichst die Türen geschlossen und achten Sie vor dem Beladen der Maschine darauf, ob sich ein kleiner Schmusetiger darin versteckt hat.

Vorsicht Vergiftung: Gefahrenquellen unzugänglich aufbewahren

©Diana Taliun

©Diana Talion, Shutterstock.com

Katzen lieben es an für sie unbekannten Dingen zu knabbern: Besonders beliebt sind dabei Pflanzen. Allerdings gibt es zahlreiche Zimmerpflanzen und Blumen, die höchst giftig für die vierbeinigen Schmuser sind. Um das Bedürfnis der Katze nach einem pflanzlichen Knabber-Snack zu befriedigen, kann zum Beispiel Katzengras aushelfen. Der Samtpfote sollte von Beginn an deutlich gemacht werden, dass das Knabbern an diesem Gras in Ordnung ist, alle anderen Pflanzen jedoch tabu sind. Fast alle Zimmerpflanzen werden heutzutage mit Pestiziden und Chemikalien behandelt, sodass eine Vergiftung keine seltene Folge ist. Medikamente, Putzmittel aber beispielsweise auch Plastiktüten sollten ebenfalls unzugänglich für Katzen aufbewahrt werden. Besonders Letztere wirken auf Katzen anziehend: Das Knistern und Rascheln macht die Tragetaschen zum attraktiven Spielzeug. Doch nicht selten verheddern sich die Vierbeiner und können sich nicht aus eigener Kraft befreien. Hier herrscht große Erstickungsgefahr. Auch Motten-, Silberfisch-, und Ameisenköder sollten außer Reichweite der kleinen Vierbeiner aufbewahrt werden.

Absicherung für alle Fälle

Auch wenn Sie bereits im Vorfeld auf viele Dinge achten können, um Ihre Wohnung besonders katzensicher zu machen, kann es vorkommen, dass doch etwas schief geht. Um sich im Ernstfall hundertprozentig auf die Genesung der Samtpfote zu konzentrieren und sich keine Sorgen um die Bezahlung der plötzlich anfallenden Tierarztkosten zu machen, bietet eine Tierkrankenversicherung die optimale Absicherung.

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