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Was sind Zecken?

Zecken bei Katzen

©Belodarova Kseniya, Shutterstock.com

Zecken gehören zu den sogenannten Ektoparasiten. Diese leben zeitweise am Tier und ernähren sich vom Blut Ihres Wirtes. Die Tiere warten im Gras und an Sträuchern und werden hier von Ihrem Haustier oder auch von Menschen abgestreift oder lassen sich sogar auf Ihr nächstes Opfer fallen. Die Anzahl an Zecken steigt stetig und auch neue Arten breiten sich durch den Klimawandel und die Veränderungen in der Landwirtschaft weiter aus.

Wie kann ich mein Tier vor Zecken schützen und was tue ich bei einem Biss?

Sie sollten Ihren Hund oder Ihre Katze mit einem geeigneten Mittel vor einem Zeckenbiss schützen. Bei Ihrem Tierarzt können Sie sich über mögliche Schutzmittel für Ihren Liebling erkundigen und auch beraten lassen. Häufig werden sogenannte Zeckenhalsbänder oder Spot-On Präparate empfohlen. Diese enthalten oft Insektizide und halten den Parasiten somit von Ihrem Haustier fern. Auch können Sie durch die Ernährung vorbeugend gegen Zecken bei Hunden und Katzen vorgehen. Zum Beispiel können Sie Bierhefe als Bestandteil eines Mineral-Mixes zum täglichen Futter geben. Zecken mögen den Geruch der enthaltenen B-Vitamine nicht. Deshalb meiden sie Tiere, die mit Bierhefe gefüttert werden.

Wurde Ihr Tier bereits von einer Zecke gebissen, sollten Sie diese so schnell wie möglich entfernen. Bitte versuchen Sie das nie mit Öl, Nagellackentferner oder Alkohol! Greifen Sie die Zecke hautnah mit einer Pinzette an der Einstichstelle und ziehen Sie den Parasiten ohne Drehbewegungen aus der Haut. Sollte Ihr Tier bereits durch einen Zeckenbiss erkrankt sein, muss eine Therapie unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Was kann meinem Tier durch einen Zeckenbiss passieren?

Zecken bei Hunden

©WilleeCole Photography, Shutterstock.com

Über den Biss einer Zecke können diverse Krankheitserreger ins Blut gelangen. Diese Krankheitserreger können bei Hunden und Katzen, wie auch uns Menschen, zu schwerwiegenden Erkrankungen wie einer Borreliose oder einer Babesiose führen.

Häufig zeigen sich Symptome erst Monate bis Jahre später nach einem krankheitserregenden Zeckenbiss. Die Symptome, wie beispielsweise Abgeschlagenheit oder Gelenkschmerz, sind oft unspezifisch und können daher schwer zugeordnet werden. Daher bietet sich ein Zeckentest an, mit dem Sie die Zecke auf Borrelien, den Erreger der Borreliose, testen können. Der Vimeda Zeckentest ist ein Schnelltest zum direkten Borreliennachweis in der Zecke. Er ist einfach zu Hause anwendbar: entfernen Sie sicher die Zecke, geben Sie die Zecke in das Proberöhrchen und zerkleinern Sie das Tier nach Anleitung in der Packungsbeilage. Falls Sie einen Test nicht sofort zur Hand haben, kann die Zecke einige Tage (am besten im Kühlschrank) aufbewahrt werden. Geben Sie die Probe auf die Testkassette und das Ergebnis ist nach 10-20 Minuten ablesbar. Der Test eignet sich für verschiedengroße Zecken und kann auch für Zecken verwendet werden, die Sie als Tierhalter befallen haben. Schätzen Sie ein Infektionsrisiko frühzeitig ab, um schnell aktiv werden zu können!

 

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