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Wie kann ich mein Tier umfassend schützen?

Impfungen sind notwendig, meist sogar lebensnotwendig. Sie schützen die Welpen gegen Infektionskrankheiten und tragen dazu bei, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Tiere zu erhalten. Zudem verhindern sie Epidemien. In einem Impfgespräch klärt jeder Tierarzt den Besitzer darüber auf, was zu beachten ist. Trotzdem ist es gut, wenn dieser vorab weiß, welche Impfungen wirklich wichtig sind. Eine kurze Übersicht soll dabei helfen.

Zu den sogenannten Core-Komponenten (Impfschutz gegen diese Erreger sollte zu jeder Zeit bestehen) zählen speziell für Hunde:

HCC (Leberentzündung), Leptospirose (Infektionskrankheit), Parvovirose (Viruserkrankung, die das Abwehrsystem schwächt), Staupe (Carresche Krankheit) und Tollwut (tödliche Gehirnentzündung).

Wichtig ist die Grundimmunisierung

Welpen sollten eine Grundimmunisierung in den ersten beiden Lebensjahren erhalten, und zwar in der

  • 8. Lebenswoche:  HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe;
  • 12. Lebenswoche: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut;
  • 16. Lebenswoche: HCC, Parvovirose, Staupe, Tollwut;
  • 15 Lebensmonate: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut.

Wiederholungsimpfungen werden für Leptospirose jährlich empfohlen. Für HCC, Parvovirose und Staupe reicht ab dem 2. Lebensjahr eine Wiederholung in dreijährigem Rhythmus.

Die Core-Komponenten speziell für Katzen:

Rhinotracheitisvirus (Katzenschnupfen), felines Calicivirus (Katzenschnupfen), felines Panleukopenievirus (Katzenseuche) – RCP und Tollwut. Zu verabreichen ab

  • 8. Lebenswoche: RCP;
  • 12. Lebenswoche: RCP, Tollwut bei Freigängern
  • 16. Lebenswoche: RCP, Tollwut bei Freigängern;
  • 15 Lebensmonate: RCP, Tollwut bei Freigängern.
Impfungen für Hunde

©Melis, Shutterstock.com

Für Rhinotracheitisvirus und felines Calicivirus (RC) sind jährliche Wiederholungsimpfungen sinnvoll. Bei Katzen, die nur in Wohnungen gehalten werden, können Wiederholungen auch erst alle zwei Jahre vorgenommen werden. Ein Abstand von drei Jahren reicht bei der Panleukopenie-Komponente aus.

Tiere, die älter sind, bekommen ihre Impfungen in denselben Abständen. Ab einem Alter von 16 Lebenswochen ist eine einmalige Impfung bei Verwendung von Lebendimpfstoffen und eine zweimalige Impfung bei inaktivierten Impfstoffen im Abstand von drei bis vier Wochen, gefolgt von einer weiteren Impfung nach einem Jahr für eine Grundimmunisierung ausreichend ist.

Übrigens: Die Tollwut-Impfung ist in Europa gesetzlich vorgeschrieben. Ein Überschreiten der Fristen kann Quarantäne-Maßnahmen mit sich bringen. In Deutschland gelten seit Änderung der Tollwutverordnung vom 20. Dezember 2005 die in den Packungsbeilagen genannten Wiederholungsimpftermine.

Individuelle Notwendigkeit prüfen

Ob die Non-Core-Komponenten (Impfschutz, der nur unter besonderen Umständen angebracht ist) notwendig sind, sollte mit dem Tierarzt des Vertrauens abgesprochen werden.

Zu berücksichtigen ist auch die individuelle Notwendigkeit. Denn ein Tier, das zum Beispiel die Wohnung nicht verlässt, muss nicht gegen alle Krankheiten, die draußen lauern, geschützt werden. Für Hunde oder Katzen, die mit ins Ausland reisen, gelten die dort üblichen Bestimmungen.

Wichtig ist auf jeden Fall die vollständige Grundimmunisierung und die Beobachtung durch den Besitzer. Zeigen sich Anormalitäten bei den Vierbeinern, ist es stets angebracht, so schnell wie möglich einen Tierarzt aufzusuchen, um Schlimmes zu vermeiden.

 

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