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Ein Gastartikel der AGILA Haustierversicherung

Bei all den Dingen, die unsere Vierbeiner – gewollt oder ungewollt – tagtäglich zu sich nehmen, muss ihr Magen stets in Topform sein. Es kann allerdings auch vorkommen, dass das nicht der Fall ist. Zwei der häufigsten Erkrankungen des Hundemagens sind die Magendrehung und die Magenschleimhautentzündung.

Ein Blick in den Körper des Hundes

Magendrehung bei Hunden

©Lindsay Helms, Shutterstock.com

Bei einer Magendrehung ist der Magen des Hundes stark überdehnt und dreht sich um seine eigene Achse. Durch diese Drehung werden abgehende und ankommende Blutgefäße wie auch der Magenein- und -ausgang (Speiseröhre und Darm) abgequetscht. Die Blutversorgung wird so teilweise unterbrochen. Die Folgen: das Organ bläht sich mehr und mehr auf, das Tier befindet sich in einem lebensbedrohlichen Zustand.

Bei einer Magenschleimhautentzündung, auch Gastritis genannt, ist die Schicht des inneren Magens beschädigt, sodass sie die Magenwände nicht mehr ausreichend vor der aggressiven Magensäure schützen kann. Bei dieser Erkrankung wird zwischen akut und chronisch unterschieden. An einer akuten Gastritis erkrankt der betroffene Vierbeiner nur vorübergehend, während eine chronische Gastritis immer wiederkehrt. Auch wenn die Erkrankung nicht sofort so lebensbedrohlich wie eine Magendrehung ist, sollte sie dennoch umgehend behandelt werden. Folgeerkrankungen wie Magengeschwüre oder gar Magenkrebs können das Resultat bei Nichtbehandlung sein.

Ursachen für Magenerkrankungen beim Hund

In den meisten Fällen werden bei Magendrehungen große, schnell verschlungene Futtermengen als Ursache vermutet. Ausgiebige Bewegung direkt nach der Futteraufnahme kann ebenfalls begünstigend wirken. Abseits dieser möglichen Ursachen werden auch Stress und das Alter zu den Auslösern gezählt. Bestimmte Hunderassen sind zudem häufiger von Magendrehungen betroffen: Große Rassen, wie die Deutsche Dogge oder der Irish Wolfhound gelten beispielsweise als sehr gefährdet.
Die Ursachen für eine Magenschleimhautentzündung beim Hund sind ebenfalls vielfältig, jedoch genauer bestimmbar: Häufige Auslöser sind hier Futtermittelallergien, Vergiftungen (wie etwa durch verdorbenes Futter oder giftige Pflanzen), Medikamente oder Chemikalien. Eine gemeinsame Ursache beider Magenerkrankungen ist Stress. Daneben zählen Tumore, Bakterien, Viren, Parasiten oder auch schwere Infektionen zu den Auslösern einer entzündeten Magenschleimhaut.

Frühzeitiges Erkennen rettet Leben

Bei einer Magendrehung kann jede Minute über Leben und Tod entscheiden. Eine frühzeitige Diagnose ist daher überlebensnotwendig. Eine Magendrehung können Sie bei Ihrem Vierbeiner in erster Linie anhand seines unruhigen Verhaltens erkennen. Vermehrtes Hecheln und Speicheln sowie blasse Mundschleimhäute sind weitere Anzeichen. Der Bauch ist aufgebläht und fühlt sich hart an. Zudem versuchen die Vierbeiner zu erbrechen, was durch den verschlossenen Mageneingang jedoch nicht möglich ist. Schließlich folgt der Kreislaufzusammenbruch.
Auch bei einer Magenschleimhautentzündung muss der Vierbeiner stets würgen, Unterschied hier: es kommt zum Erbrechen. Oft sind im Erbrochenen Blut und Schleim zu finden. Im Gegensatz zur Magendrehung wirken die Tiere mit Gastritis jedoch eher ruhig, da sie meist mit Bauchschmerzen einhergeht. Vor allem vermehrte Müdigkeit in Kombination mit Abmagerung können Anzeichen für eine chronische Gastritis sein.

Behandlungsmöglichkeiten

Bei Verdacht auf eine Magendrehung Ihres vierbeinigen Begleiters gilt es in jedem Fall schnellstmöglich einen Tierarzt aufzusuchen. Die einzige Rettung ist in diesem Fall eine Operation.

Eine tierärztliche Behandlung ist auch bei Verdacht auf Magenschleimhautentzündung notwendig. Hier ermöglicht eine Magenspiegelung die zweifelsfreie Diagnose. Die anschließende Behandlungstherapie wird vom Tierarzt entsprechend der Ursachen erfolgen.

Um sich bei all den oft plötzlich hereinbrechenden Problemen und Sorgen nicht auch noch Gedanken über die Bezahlung der Tierarztkosten machen zu müssen, kann eine Tierkrankenversicherung hilfreich sein.

 

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