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©godrick, Shutterstock.com

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Nachdem das letzte Weihnachtsfest vielerorts mit eher milden Temperaturen nicht den Traum eines Winter-Wunderlandes erfüllen konnte, kommt der Januar nun mit umso frostigeren Temperaturen daher. Nicht nur wir Menschen haben mit Eis, Schnee und eisigem Wind zu kämpfen, auch an unsere Vierbeiner stellt der Winter besondere Anforderungen. Wir haben ein paar Tipps für Sie, wie Sie Ihr Tier gesund und munter durch die kalten Monate bringen.

Hundemäntel – sinnvolle Unterstützung oder überflüssige Accessoires?

Besonders im Herbst und Winter sieht man immer mehr modisch gekleidete Vierbeiner auf den Straßen. So süß die Outfits auch sein können, das Wohl des Hundes sollte stets im Vordergrund stehen. Generell kann man sagen, dass gesunde Tiere auch sehr gut ohne zusätzliche Bekleidung mit kalten Temperaturen fertig werden. Die verschiedenen Fellschichten, besonders beim dickeren Winterfell, halten das Tier darunter meist wohlig warm. Bei langhaarigen Hunden ist daher die Fellpflege besonders wichtig. Die abgestorbene Unterwolle sollte regelmäßig ausgebürstet werden, damit die wärmende Funktion des Felles weiterhin bestehen bleibt.

Anders sieht dies allerdings bei alten und kranken Tieren aus sowie bei Rassen, die keine Unterwolle haben, also nur durch ihr dünnes Deckhaar geschützt sind. In diesem Fall ist ein wärmender Wintermantel durchaus sinnvoll. Beim Kauf sollte besonders auf den Tragekomfort und das Material geachtet werden: Der Hund sollte sich uneingeschränkt bewegen können und der Stoff sollte leicht, hautfreundlich und atmungsaktiv sein. Wolle oder Baumwolle eignet sich in diesem Fall weniger, da diese Materialien nicht wasserabweisend sind und sich schnell vollsaugen können.

Tipp: Ob Ihr Vierbeiner friert, erkennen Sie übrigens leicht an seiner Körpersprache: Neben dem auch für uns typischen Zittern, zieht das Tier meist die Rute ein und läuft steif, unrund und langsamer als gewöhnlich.

Pfotenpflege bei Hund und Katze

©vvvita, Shutterstock.com

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Neben der Kälte macht unseren Vierbeinern oft der Split und ganz besonders auch das Streusalz auf den Straßen zu schaffen. Empfindliche Tierpfoten können so an den Ballen oder zwischen den Zehen schnell trocken und rissig werden. Auch scharfkantiges Eis kann die Haut an den Pfoten verletzen. Um dem vorzubeugen, kann man Tieren mit empfindlichen Pfoten sogenannte Hundeschuhe anziehen. Auch hier sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere gut damit laufen können. Sind die Ballen rissig und spröde, empfehlen sich Pflegeprodukte wie Melkfett oder Vaseline, um die Haut wieder geschmeidig zu machen. Besonders Katzen lassen sich aber oftmals nicht gerne an den Pfoten anfassen oder lecken die Cremes danach sofort wieder ab. In diesem Fall können Sie versuchen, die Vaseline vorsichtig aufzutragen während das Tier schläft oder bei einer ausgiebigen Kuscheleinheit.

Spülen Sie die Pfoten Ihres Vierbeiners nach einem Winterspaziergang am besten mit lauwarmem Wasser ab, um das Salz von den Ballen zu entfernen. Andernfalls kann es sein, dass das Tier es sich selbst ableckt, was durch die erhöhte Salzzufuhr zu Reizungen des Magen-Darm-Traktes führen kann. Auch das Abtrocknen des Tieres sollte im Winter keinesfalls vernachlässigt werden. Ansonsten droht im Winter, wie auch bei uns Menschen, besonders leicht eine Blasen- oder Lungenentzündung!

Was ist in der Winterzeit noch zu beachten?

Die Tage werden kürzer

Nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Lichtverhältnisse ändern sich in den Wintermonaten – so finden viele Ausflüge im Dunklen statt. Sie sollten daher in den Morgen- und Abendstunden Reflektoren an der Kleidung und auch am Tier selbst befestigen, damit Sie beide in der Dunkelheit nicht übersehen werden.

Die richtige Ernährung

Auch der Energiebedarf von Hunde und Katzen, die viel Zeit draussen verbringen, ändert sich wenn es kälter wird. Nun benötigen sie meist energiereichere Nahrung, da sie mehr Energie verbrauchen, um die Körpertemperatur aufrecht zu halten. Hierfür können Sie beispielsweise einen extra Schuss Lein- oder Lachsöl, Kräuter-Gemüse-Flocken oder eine Ration Trockenfleisch in den Speiseplan mit aufnehmen. Aber aufgepasst! Für Wohnungskatzen und Hunde, die nur für kürzere Stadtspaziergänge in die Kälte müssen, gilt dies nicht. Stürzen sich unsere Vierbeiner enthusiastisch in die nächste Schneewehe, sieht man sie auch öfters Schnee fressen. Hier sollten Sie aber ein Auge auf Ihr Tier haben, da das Verdauungssystem häufig sehr empfindlich auf zu kalte Nahrung oder eben auch Eis(wasser) reagiert. Die Folge ist oftmals Durchfall oder Erbrechen.

 

Wenn Sie diese Hinweise beachten, sollte ausgedehnten Erkundungstouren im Winter nichts mehr im Wege stehen!

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