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Was sind Flöhe und wie erkenne ich einen Befall?

Flohbefall beim Hund

©Sergey Lavrentev, Shutterstock.com

Generell beginnt die Flohsaison im April und endet im November. Deshalb möchten wir Sie heute einmal rund um das Thema Flöhe aufklären. Allerdings muss man dazu sagen, dass die ungebetenen Gäste leider ganzjährig in beheizten Wohnräumen überleben und sich fleißig fortpflanzen können. Flöhe sind kleine, flügellose Insekten die zu den Parasiten zählen. Es gibt viele verschiedene Arten von Flöhen, die unsere Haustiere und auch den Menschen befallen. Die Tiere ernähren sich von dem Blut von warmblütigen Säugetieren, also meist von unseren Vierbeinern, oder manchmal auch von Menschen. Die Parasiten werden durch das Kohlenstoffdioxid angezogen, das wir und unsere Tiere beim Ausatmen ausstoßen. Die kleinen Blutsauger haben eine immense Sprungkraft und können auf diese Weise bis zu einem Meter überbrücken. Flöhe vermehren sich extrem rasch und können daher schnell zu einem Problem für uns Menschen, unsere Vierbeiner und unsere kontaminierten Wohnräume werden. Den Befall Ihres Tieres mit Flöhen erkennen Sie bei starkem Befall an den springenden Flöhen selber, ansonsten am Kot oder den Eiern im Fell des Tieres oder in der Wohnung. Der Kot ist schwärzlich und enthält unverdautes Blut – halten Sie die kleinen schwarzen Kügelchen an feuchtes Papier und es wird sich rot färben.

Sind Flöhe gefährlich?

Meist lösen die Flohbisse einen mehr oder minder starken Juckreiz auf der Haut aus. Durch das Kratzen Ihres Tieres an den betroffenen Hautarealen kommt es häufig zu offenen Stellen in der Haut, welche sich entzünden können. Abgesehen davon können Flöhe auch Bandwürmer oder Krankheiten wie eine infektiöse Anämie auslösen. Besonders bei Jungtieren und geschwächten Tieren ist ein starker Flohbefall zügig zu behandeln. Da Flöhe das 15-fache ihres Körpergewichtes an Blut aufnehmen können, werden Jungtiere bei starkem Befall regelrecht ausgesogen, und eine Blutarmut kann entstehen. Einige Tiere reagieren allergisch auf den Flohspeichel, sie leiden unter einer sogenannten FAD, einer Flohstich-Allergie-Dermatitis. Durch die allergische Reaktion auf den Flohspeichel kommt es zu allergischen Reaktionen der Haut, welche sich in Form von Rötungen, Haarverlust und Krustenbildung auf der Haut äußern können. Um die Haut und das Fell zu pflegen, empfiehlt sich auch die Zugabe von Öl zum Futter.

Flöhe loswerden – Vorhang zu im Flohzirkus!

Ein Flohbefall sollte zwar nicht unterschätzt werden, bietet aber auch keinen Grund zur Panik. Sie können beim Tierarzt oder in der Tierhandlung verschiedene Spot-On Präparate, Flohhalsbänder oder Sprays zur Bekämpfung der Parasiten erwerben. Je nach Stärke des Befalls sollten Sie sich über das richtige Produkt informieren. Beachten Sie dass Sie nicht nur das Tier behandeln müssen, sondern auch alle Stellen an denen sich das Tier gerne aufhält. Waschen Sie alle Textilien bei mindestens 60 Grad. Textilien oder Spielzeuge, die Sie nicht bei 60 Grad waschen können, müssen für 7-10 Tage in die Tiefkühltruhe. Saugen Sie auch alle Böden und Teppiche täglich gründlich.

 

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