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Allergie bei Hunden

Viele Hundebesitzer haben das gleiche Problem – der Vierbeiner leidet unter Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Symptome sind trockene Haut verbunden mit starkem Juckreiz, sprödes Fell oder eine schlechte Verdauung. Dass der Hund wohl ein Problem mit seinem Futter hat, stellt man sehr schnell selbst fest. Doch einfach das Futter zu wechseln, ohne zu wissen, welcher Bestandteil des Futters die Unverträglichkeit auslöst, bringt selten Abhilfe.

Woher kommen Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten überhaupt?

Allergien entstehen durch eine Überreaktion des Immunsystem auf bestimmte Stoffe, die normalerweise keine Immunreaktion auslösen würden. Stuft der Körper allerdings diese Stoffe, wie z.B. bestimmte Nahrungsmittel, als gefährlich ein, werden diese nun bekämpft – eine Allergie entsteht. Häufige Symptome hierbei sind Hautausschläge, Juckreiz und wiederkehrende Ohrenentzündungen. Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann der Körper des Tieres manche Nahrungsbestandteile nicht oder nicht ausreichend aufspalten, was zu Verdauungsstörungen und Durchfall führen kann. Deshalb sollte nun genau überlegt werden, welches Futter dem Vierbeiner gut tut. Ein häufiger Fehler hierbei ist der blinde Wechsel auf ein anderes Produkt, das aber ähnliche Bestandteile hat, weil der Hund dieses ja mochte.

Bei Verdacht auf Allergien den Tierarzt aufsuchen

Der Gang zum Tierarzt ist hier ratsam, doch kann auch dieser nicht immer eindeutig bestimmen, was das Tier nicht verträgt. Deshalb wird häufig eine Ausschlussdiät verordnet, die den Hund und auch das Herrchen über einen längeren Zeitraum vor so einige Hürden stellt. Das Ziel der Ausschlussdiät ist es, herauszufinden, welcher Rohstoff bei Deinem Hund eine Allergie auslöst.

Wie funktioniert eine Ausschlussdiät bei einer Allergie

Beim Verdacht auf eine Allergie sollte Dein Vierbeiner 12 Wochen lang nichts mehr von dem essen, was er jemals vorher zu sich genommen hat. Füttere also nur noch alternative Fleischsorten und Kohlenhydratquellen. Alles, womit Dein Hund bereits schon mal Kontakt hatte, fällt also raus. Die üblichen Fleischsorten wie Hähnchen, Rind und Lamm werden deshalb also ausgelassen und durch exotischere Sorten wie Wild oder Känguru ersetzt. Diese Fleischsorten gelten als hypoallergen, da sie sehr fettarm sind und einen geringen Cholesteringehalt haben. Auch die gängigen Kohlenhydratquellen wie Getreide, Mais und Reis sollten vermieden werden und beispielsweise durch Süßkartoffeln oder Pseudogetreide wie Quinoa und Amaranth ersetzt werden. Insbesondere Getreide steht im Verdacht, Allergien und Unverträglichkeiten auszulösen. Achte auch darauf, dass Deine Leckerchen der Ausschlussdiät entsprechen.
Nach 12 Wochen sollte Dein Liebling frei von den Symptomen der Allergie sein.

Der Kampf gegen die Allergie geht weiter

Ist Dein Hund frei von den Symptomen der Allergie, gilt es, herauszufinden, was nun die Allergie überhaupt ausgelöst hat. Zu den Komponenten der Ausschlussdiät kommen nun nach und nach Rohstoffe der vorherigen Fütterung hinzu. Nimm beispielsweise als zweite Proteinquelle Hühnchenfleisch hinzu und füttere diese für 2 Wochen. Treten keine Symptome einer Allergie auf, kann zum Beispiel eine gewohnte Kohlenhydratquelle hinzugefügt werden und für zwei Wochen getestet werden und so weiter. Sobald wieder Symptome auftreten, kannst du die Ursache ausmachen.

Abkürzung der Ausschlussdiät bei einer Allergie

Sollten sich im ersten Teil der Ausschlussdiät die Symptome der Allergie einstellen, kannst Du dich auch direkt nach hypoallergenem Futter umsehen, das die Bestandteile enthält, die du bei der Ausschlussdiät erfolgreich getestet hast. Futter ohne Getreide mit hypoallergenem Fleisch als einzige Proteinquelle ist dabei eine gute Wahl.

Zusammenfassung

  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden oft durch falsches Futter verursacht
  • eine Ausschlussdiät kann Aufschluss geben, auf welche Fleischsorten und Nahrungsbestandteile Dein Hund allergisch reagiert
  • Nachdem Allergien oder Unverträglichkeiten festgestellt wurden, bist Du mit hypoallergenem Futter auf der sicheren Seite

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