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Jeder Hundebesitzer wünscht sich nur das Beste für seinen Vierbeiner. Dazu zählt selbstverständlich eine gesunde Ernährung. Viele Lebensmittel, die für uns Menschen unbedenklich sind, wecken auch das Interesse unserer Tiere. Darin lauern aber Gefahren. Bestimmte Lebensmittel sind giftig für Hunde und können sogar schwere Erkrankungen auslösen. Bei Pets Deli steht das Wohl der Tiere im Vordergrund. Deshalb haben wir für Sie zusammengefasst, wie Sie Ihren Hund vor ungesunden Nahrungsmitteln schützen.

Achtung, giftig für Hunde: Eine Verbotsliste

Die Essensreste unserer eigenen Mahlzeiten sollten niemals an Vierbeiner verfüttert werden. Darunter können sich Lebensmittel befinden, die so gefährlich sind, dass sie Vergiftungen beim Hund auslösen können. Je nach der körperlichen Konstitution des Vierbeiners und seinem allgemeinen Gesundheitszustand können schon geringe Mengen bestimmter Lebensmittel zu schweren Reaktionen des Vierbeiners führen. Daher sollten Sie stets darauf achten, dass Ihr Hund keine der hier genannten Lebensmittel zu sich nimmt:

1. Schokolade

Giftige Lebensmitter für Hunde

© Ksenia Raykova, Shutterstock.com

Den meisten Tierhaltern ist bekannt, dass sie ihren Tieren keine Schokolade geben sollten. Schokolade enthält eine chemische Verbindung namens Theobromin, die lebensgefährlich für Tiere werden kann. Einen besonders hohen Gehalt an Theobromin weisen vor allem dunkle Schokolade und Kakaopulver auf. Dies kann Magen-Darm-Symptome bei Hunden verursachen, das Nervensystem schädigen und zu Herzstillstand führen. Diese Symptome können schon ab einer Menge von 20 mg pro Kilogramm Körpergewicht der Vierbeiner auftreten.

Verzichten Sie immer darauf, einem Hund etwas von Ihren Keksen oder Ihrem Kuchen abzugeben – so schwer es Ihnen auch fällt, wenn er seinen berühmten “Hundeblick” aufsetzt.

2. Rohe Bohnen

Auch rohe Bohnen sind giftig für Hunde und sollten unter keinen Umständen verfüttert werden. Im rohen Zustand enthalten Bohnen das Toxin Phasin: Das ist ein giftiger Stoff, der die Dünndarmschleimhaut schädigen und die Darmflora verändern kann. Die Folgen sind abhängig vom Allgemeinzustand des Hundes und können bis zu schweren Vergiftungserscheinungen reichen.

3. Avocados

Die Butterfrüchte enthalten den Giftstoff Persin, der bei Hunden Magen-Darm-Beschwerden auslösen kann. Der hohe Fettgehalt der Avocados kann außerdem zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse führen. Darüber hinaus befindet sich in den Obstkernen der Avocado Blausäure, die giftig für Hunde ist. Aus diesen Gründen gehören Avocados nicht auf den Speiseplan von Vierbeinern.

4. Weintrauben und Rosinen

Weintrauben und Rosinen sind hochgradig giftig für Hunde. Der Verzehr kann zu erhöhten Kalziumwerten führen und akutes Nierenversagen verursachen. Woher die toxische Wirkung genau stammt, ist allerdings nicht bekannt. Als giftige Dosis gelten zehn bis 30 Gramm Weintrauben oder Rosinen pro Kilogramm Körpergewicht.

5. Obstkerne

Ebenfalls giftig für Hunde sind die Kerne von Aprikosen, Pflaumen, Kirschen und Pfirsichen. Die darin enthaltenen Toxine können zu einer Abspaltung von Blausäure im Organismus führen und eine Blockierung der Zellteilung verursachen. Dies kann zu schweren Vergiftungserscheinungen bei Hunden führen. Aus diesem Grund sollten Sie Ihrem Vierbeiner niemals Kernobst oder Trauben verfüttern.

Zu den hoch verträglichen Obstsorten zählen hingegen Äpfel, Bananen und Mangos. Sie können unter bestimmten Umständen zu einer ausgewogenen Hundeernährung beitragen – vorausgesetzt, die Früchte werden in kleinen Mengen und ohne Kerne verabreicht. Für eine höhere Verträglichkeit wird empfohlen, sie zu pürieren. Diese Obstsorten finden sich etwa als hochwertige Beilagen in den Frische-Menüs und dem Nassfutter von Pets Deli.

6. Knoblauch und rohe Zwiebeln

Ab einer Menge von ungefähr fünf Gramm pro Kilo Körpergewicht üben Knoblauch und Küchenzwiebeln eine schädliche Wirkung auf Vierbeiner aus. Ein 20 kg schwerer Hund kann schon nach einer Dosis von 100 Gramm Knoblauch oder Zwiebeln starke Vergiftungssymptome zeigen: zum Beispiel Erbrechen, Durchfall oder eine Schleimhautreizung. Eine weitere Folge ist, dass die roten Blutkörperchen im Organismus durch den Verzehr von Knoblauch und rohen Zwiebeln zerstört werden können.

Daher gilt: Finger weg von Knoblauch und Zwiebeln. Sie sind giftig für Hunde – egal, ob gekocht, roh, getrocknet oder pulverisiert.

7. Zuckerersatzstoffe

Zuckerersatzstoffe sind hochgradig giftig für Hunde. Zuckerfreie Kaugummis, Bonbons und weitere künstlich gesüßte Lebensmittel enthalten etwa Süßstoff. Wenn Hunde Kuchen oder Süßspeisen fressen, die damit gesüßt sind, zeigen die Tiere schon innerhalb von 30 Minuten schwere Vergiftungserscheinungen: Dies kann von einer gestörten Koordinationsfähigkeit und allgemeiner Schwäche bis zu Krämpfen reichen und sogar zum Tod des Hundes führen.

8. Kaffee, Tee und Alkohol

Kaffee, Tee und Alkohol zählen zu unseren Genussmitteln und dürfen unter keinen Umständen an Hunde verfüttert werden. Sie enthalten schädliche Stoffe, die zu Vergiftungserscheinungen führen. Im Gegensatz zu uns Menschen können Hunde das im Alkohol enthaltene Ethanol nur sehr langsam abbauen. Folglich kann Alkohol bei Hunden schnell zu einer Alkoholvergiftung führen und die Leber schädigen.

Auch Kaffee und Tee enthalten giftige Stoffe, die zu Vergiftungserscheinungen führen können. Dazu zählt unter anderem das ebenfalls in der Schokolade befindliche Theobromin. Aus diesem Grund können Erbrechen, Durchfall, Zittern, Krämpfe oder andere Symptome auftreten. Jedem Tierfreund sollte klar sein, wie gefährlich unsere menschlichen Genussmittel für Hunde sind.

9. Wenn der Hund allergisch reagiert

Doch nicht nur giftige Nahrungsmittel gefährden die Gesundheit unserer Hunde. Immer häufiger zeigen Vierbeiner auch allergische Reaktionen gegenüber bestimmten Fleischsorten oder Getreide. Allergische Reaktionen können sich in Magen-Darm-Beschwerden oder Hautproblemen äußern. Hautprobleme können häufig auch diverse andere Ursachen besitzen.

Wenn Sie beobachten, dass Ihr Hund plötzlich unter starkem Juckreiz leidet, sich übermäßig hin und her wälzt oder häufig die Pfoten leckt, sollten sie ihn unverzüglich beim Tierarzt vorstellen. Dies kann ein Zeichen für eine allergische Reaktion sein. Verdächtig sind etwa kleine entzündete Knötchen oder entzündete Hautstellen. Sollte eine Futterumstellung notwendig sein, ist es dennoch möglich, Vierbeiner mit artgerechtem und ausgewogenem Hundefutter zu versorgen. Für Hunde mit Allergien oder Unverträglichkeiten bietet Pets Deli etwa hypoallergenes Futter im Sortiment.

Was tun, wenn der Hund etwas Giftiges gefressen hat?

Bei einem Verdacht auf Vergiftung ist schnelles Handeln wichtig. Bringen Sie das Tier sofort in eine tierärztliche Praxis und zeigen Sie dem Tierarzt ebenfalls die verdächtige Giftquelle (einschließlich der Verpackung). Angefressenes oder erbrochenes Material kann in einem Plastiksack verpackt ebenfalls mitgebracht werden. Verabreichen Sie dem Tier unter keinen Umständen Milch, Eiweiß oder pflanzliche Öle, da diese Mittel meistens kontraindiziert sind. Unter keinen Umständen sollten Sie versuchen, eigenständig Erbrechen beim Tier auszulösen. Der Tierarzt wird wissen, was zu tun ist und die Behandlung einleiten.

Fazit

Eine artgerechte und ausgewogene Ernährung ist wichtig, um die Gesundheit Ihres Vierbeiners zu unterstützen. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass Ihr Hund keine Nahrungsmittel zu sich nimmt, die seinem Wohlbefinden schaden oder gar giftig für ihn sind. Nichts verloren haben auf dem Speiseplan Ihres Vierbeiners Knoblauch, Zwiebeln, rohe Bohnen, Avocados, Weintrauben, Rosinen, Schokolade, Zuckerersatzstoffe, Kaffee, Tee und Alkohol. Auch von Nahrungsmitteln, die bei Ihrem Hund allergische Reaktionen oder andere Beschwerden hervorrufen, sollten Sie bei der Hundeernährung absehen. Im Zweifelsfall lassen Sie sich stets vom Tierarzt beraten.

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