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Gemüse und Salat liefern dem Vierbeiner zahlreiche für den Organismus wichtige Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Vor allem für Hundebesitzer, die ihren Hund roh füttern, also barfen, oder die Nahrung selbst kochen, ist Gemüse ein wichtiger Bestandteil der täglichen Ernährung. Aber auch Tiere, die Fertigfutter erhalten, freuen sich zwischendurch über einen leckeren Cocktail aus verschiedenen Gemüsesorten. Die tägliche Ration an Obst und Gemüse beträgt ungefähr 30 Prozent der Gesamtration, wobei der Gemüseanteil immer deutlich über dem Obstanteil liegt.

1. Gemüse – nicht für jeden Hund verträglich

2. Hundgerechtes Gemüse

3. Kartoffeln

4. Schädliches Gemüse

Nicht jeder Hund verträgt jedes Gemüse

Ein wichtiger Punkt ist die Verträglichkeit. Wie wir Menschen sind auch unsere Vierbeiner, Wesen mit individuell ausgeprägten Vorlieben. Nicht jeder Hund ist Gemüseliebhaber, und nicht jede Gemüse- und Salatsorte wird gut vertragen. Beobachten Sie Ihre Fellnase zu Beginn genau. Was schmeckt ihr gut und was weniger, und wie wird die gesunde Nahrungsergänzung vertragen? Während der eine Hund mit Vorliebe gedünsteten Kohl verzehrt, und anschließend seine Umwelt mit übelriechenden Gasen „beglückt“, verdauen andere Vierbeiner Kohl völlig problemlos. Gemüse für Hunde muss nicht unbedingt die gesamte verfügbare Palette umfassen, oft reicht ein Auszug aus dem Gesamtangebot, das täglich im Futternapf landet.

 Gemüse immer vorbereiten

Gemüse für den Hund

©Ermolaev Alexander, Shutterstock.com

Der Hunde-Organismus ist nicht in der Lage, rohes und nicht zerkleinertes Gemüse aufzuspalten. Wenn etwa Möhren roh und in einem Stück verfüttert werden, verlassen sie den Tierkörper schlecht verdaut. Damit der Hundeorganismus aber alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aufnehmen kann, muss das Gemüse für Hunde im Vorfeld möglichst püriert werden. Dieser Vorgang verletzt die Zellstrukturen der Möhre und ermöglicht gleichzeitig für den Hund, wichtige Inhaltsstoffe aufzunehmen.

Für empfindliche Vierbeiner wird sogar empfohlen, das Gemüse vor dem Verzehr leicht anzudünsten. Dadurch wird die Verdaulichkeit zusätzlich erleichtert. Erbsen und alle Kohlsorten müssen im Vorfeld gegart werden, da sie ansonsten zu Blähungen führen und für den Hund äußerst schwer verdaulich sind. Dies gilt ebenso für Bohnen und Kartoffeln, die im Rohzustand giftig sind.

Kartoffeln als hochwertiger Kohlenhydratträger

Muss aus gesundheitlichen Gründen die Proteinzufuhr reduziert werden, bieten sich gekochte Kartoffeln wegen ihres Kohlenhydratgehalts als hervorragende Sättigungsbeilage zur Fleischportion an. Für allergische Vierbeiner ist die Kartoffel eine sehr gute Alternative zu Reis, wenn eine Getreidemittelunverträglichkeit besteht. Da die Kartoffel einen Ersatz der Proteinzufuhr darstellt, wird sie in die tägliche Ration Gemüse für Hunde nicht einberechnet.

Paprika für den Hund

©Ermolaev Alexander, Shutterstock.com

Diese Gemüsesorten sind für den Hund tabu

Ein Großteil der zur Auswahl stehenden Gemüse- und Salatsorten darf bis auf wenige Ausnahmen verfüttert werden. Vorausgesetzt ist selbstverständlich die individuelle Verträglichkeit. Nur auf die nachfolgend angeführten Gemüsesorten sollte auf jeden Fall verzichtet werden, da sie für den Hundeorganismus schädlich oder sogar giftig sind und sich somit nicht für Hunde eignen:

  • Küchenzwiebeln und alle anderen Zwiebelgewächse
  • Knoblauch
  • Bohnen roh (alle Sorten)
  • Paprika und Tomate (kann in sehr geringen Mengen gegeben werden)
  • Auberginen
  • Avocados

Bei Spinat und Blattsalaten sollten die Stiele und groben Blattadern entfernt werden, da sich diese mit Nitrat anreichern, das im Körper zum gesundheitsschädlichen Nitrit umgewandelt wird. Ein Tipp, der auch für uns Menschen gilt.

 

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