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Pets Deli wurde im Dezember 2013 gegründet, um Tieren ein besseres Leben und eine gesunde Ernährungsgrundlage zu verschaffen. Deshalb ist es uns wichtig, neben unseren vierbeinigen Kunden, uns auch ehrenamtlich um Hunde und Katzen in Not zu kümmern, die es vielleicht nicht so gut haben, wie unsere eigenen Vierbeiner.

Um auch herrenlosen Vierbeinern eine gesunde Ernährung und mehr Lebensqualität zu ermöglichen, hat Pets Deli von Mitte Dezember bis Ende März deshalb insgesamt 33 Tierheime, Tieraltenheime, Gnadenhöfe und Tierschutzvereine mit insgesamt 14,6 Tonnen Tiernahrung versorgt.

Die Rasselbande der Hundescheune Fläming begutachtet neugierig unsere Lieferung

Und auch Louis vom Tierschutzverein Demmin e.V. freut sich auf eine Portion leckeres Frischfleisch

Das traurige Schicksal ausgesetzter Tiere

Nicht alle Tiere haben das Glück in einer liebevollen und fürsorglichen Familie zu leben, die sich um sie kümmert. Viele Hunde und Katzen werden schon kurze Zeit nach Anschaffung ausgesetzt oder ins Tierheim gebracht – Mehr als 500.000 Tiere werden jährlich in Deutschland ausgesetzt und vom Tierheim, der Polizei oder Passanten aufgelesen.

Warum setzen Menschen ihre Hautiere aus?

Einige Tierhalter scheinen zu denken, sie täten ihren Tieren etwas Gutes damit, sie in der Wildnis auszusetzen – das ist jedoch ein Irrtum. Die meisten Hunde und Katzen waren nie auf sich allein gestellt und wissen nicht, wie sie sich selbst versorgen sollen. Wenn keine Abfälle von Menschen in der Nähe verfügbar sind, verhungern viele der ausgesetzten Tiere armselig oder verletzen sich und sterben an Infektionen und Entzündungen. Falls ein ausgesetztes Tier doch anfangen sollte zu wildern, kann es sein dass es sich lebensbedrohliche Krankheiten einfängt und diese dann an weitere Waldtiere überträgt – wildernde Hunde werden zudem häufig von Jägern erschossen, die ihr Wild schützen möchten. Die häufigsten Gründe für ausgesetzte Tiere sind Folgende:

  • Urlaub – das Tier während der eigenen Abwesenheit anständig zu versorgen, sorgt jährlich für unzählige Hunde und Katzen, die an der Straße ausgesetzt werden, weil sie den Besitzern lästig geworden sind.
  • Fehlendes Verantwortungsbewusstsein – Tierhalter stellen fest, dass Hunde und Katzen, Verpflichtungen mit sich bringen und “zeitaufwendig” sind. Sie sind nicht dazu bereit, die notwendige Verantwortung und Zeit für das Tier aufzubringen, die es verdient.
  • Kosten – Futter, Spielzeug und der Tierarzt. Hunde und Katzen kosten Geld. Das scheint leider vielen Tierhaltern vor der Anschaffung des Vierbeiners nicht bewusst zu sein oder wird nicht durchdacht. Sobald der erste Tierarztbesuch ansteht, kommt bei vielen das böse Erwachen. Das nötige Kleingeld für das Haustier beiseite zu legen und Tierarztrechnungen zu bezahlen, wird vielen Menschen zu teuer und lästig.
  • Erziehung – die Vorstellung vom Rhodesian Ridgeback war toll, aber das Temperament und die Kraft des Tieres sind dann doch etwas zu viel. Man wollte “nur einen Hund” haben und hat nicht über die notwendige Arbeit und Zeit nachgedacht, die die Erziehung und Betreuung des Tieres mit sich bringt. Gassi gehen, Hundeschule, Spielen – vielen Menschen ist das zu anstrengend und das Tier wird weggegeben, wenn es nicht so “funktioniert”, wie sie es sich vorgestellt haben.

Auch wenn die meisten Leser dieses Artikels fürsorgliche Tierhalter sein werden, möchten wir trotzdem dazu aufrufen, dass sie stets ihren Freunden und Bekannten von der Verantwortung, die ein Tier mit sich bringt, zu berichten. Halten Sie die Augen offen und werden Sie aktiv, wenn sie die Gefahr sehen, dass ein Vierbeiner nicht das Zuhause bekommt, das er verdient.

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