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Ist Ihre Katze ein Freigänger, konnten Sie die Samtpfote mit Sicherheit bereits häufig beim Fressen von Gras beobachten. Katzen machen dies instinktiv, um die Verdauung zu unterstützen und das Auswürgen verschluckter Haare zu erleichtern. An diesem Reflex zeigt sich, wie wichtig Gras als Ergänzung zum normalen Katzenfutter ist.

Doch nicht immer haben die schnurrenden Vierbeiner natürlichen Zugang zu Grünflächen. Vor allem dann nicht, wenn sie vorwiegend in der Wohnung oder im Haus leben. In diesem Fall stellen Katzenbesitzer spezielles Katzengras zur Verfügung. Es unterstützt die Verdauung und verhindert das Anknabbern der für Katzen teilweise giftigen Zimmerpflanzen.

1. Wichtige Spurenelemente

2. Verschiedene Varianten

3. Selbst anpflanzen oder kaufen?

 

Wichtige Spurenelemente

Neueste Erkenntnisse gehen davon aus, dass der Verzehr von Gras bei Katzen nicht nur die Verdauung fördert, sondern sie lebenswichtige Stoffe wie das wasserlösliche Vitamin Folsäure aufnehmen können. Denn als Fleischfresser sind diese Tiere nicht in der Lage, den Bedarf an Folsäure durch ihre tägliche Nahrung zu decken.

Katzengras als Nahrungsergänzung

©Grisha Bruev, Shutterstock.com

Gras dagegen ist ein wichtiger Lieferant für den Organismus und die für die Blutbildung wichtige Folsäure. Ein Mangel an Folsäure verursacht Blutarmut und Wachstumsprobleme. Beobachten Sie Ihre Katze einmal beim Grasfressen!  Sie werden sehen, dass sie das Gras häufig nicht schluckt, sondern lediglich auf den Halmen herumkaut – und es anschließend liegen lässt.

Das ist ganz normal, denn viele Spurenelemente und Vitamine benötigt der Katzen-Organismus nur in sehr geringen Mengen. Deshalb reicht es, wenn die Fellnase täglich nur zwei bis drei Halme zerkaut. Falls Sie Ihre Katze mit weiteren wichtigen Stoffen versorgen wollen, können Sie auf die Supplements von Pets Deli zurückgreifen

 

Verschiedene Varianten

Verschiedene Sorten von Katzengras

©Discovod, Shutterstock.com

Zur Auswahl stehen zahlreiche Sorten, die sich als Katzengras eignen: Das Zypergras etwa ist ein Sauergrasgewächs und wird äußerst gerne genommen. Schließlich dienen seine langen Halme auch als beliebtes Spielzeug mit einem imaginären „Feind“. Die scharfen Blattkanten allerdings können im Katzenmaul zu Verletzungen führen können. Als Sumpfpflanze bevorzugt das Zypergras einen feuchten Erdballen. Dies führt bei weniger standfesten Gefäßen oft zu unliebsamen Überraschungen, wenn der Topf umkippt.

Eine gute Alternative sind Getreidesorten wie Hafer, Gerste, Weizen und Zimmerbambus. Diese Süßgräser stellen im Vergleich zu Zypergras geringere Ansprüche an den Standort und die Pflege. Nur der Zimmerbambus liebt ein Plätzchen mit Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad, die Getreidegräser sind mit Temperaturen von 15 bis 18 Grad zufrieden.

Selbst anpflanzen oder kaufen?

Katzengras wie das Zyper- oder Bambusgras kaufen Sie als bereits fertig entwickelte Pflanze. Alternativ finden Sie ebenfalls im Tierfachhandel spezielle Katzengrasmischungen in kleinen Pappkartons, die für den Keimvorgang nur noch befeuchtet werden müssen. Die Samen keimen unter den vorgegebenen Bedingungen innerhalb weniger Tage und bilden zügig weiche und saftige Grashalme.

Viele Katzenbesitzer entscheiden sich für die Aussaat eigener Samen. Dazu benötigen Sie nur einen Blumentopf aus Ton einschließlich Untersetzer, Blumenerde, Katzengrassamen und Wasser. Alternativ zu den Katzengrassamen eignen sich keimfähige Getreidegräser. Die Samen werden in einen mit Erde gefüllten Blumentopf gegeben; mit einer Aussaat-Tiefe von zwei bis drei Zentimetern. Die Erde sollte während der Keimphase immer gut feucht gehalten werden. Die Samen beginnen dann innerhalb weniger Tage zu keimen, und bald schießen die bei Katzen beliebten jungen Triebe in die Höhe.

 

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