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Kein Tier wird als “Kampfhund” geboren

Hunde sind eine Bereicherung. So empfinden es die stolzen Besitzer. Der Vierbeiner wird zum treuen Begleiter und in Extremsituationen sogar zum Beschützer. Das bedeutet aber nicht, dass aus jedem friedlichen, größeren Tier, das an der Leine geführt wird, ein bissiger “Kampfhund” werden kann. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt Hunderassen, die von Grund auf lammfromm sind. Sie vertrauen dem Menschen. Wie heißt es so schön: Man beißt nicht die Hand, die einen füttert.

Machen Hunde allerdings in jungen Jahren schlechte Erfahrungen – ob mit Mensch oder Tier –, dann ändert sich ihr Verhalten. Sie werden vorsichtiger und sind nicht mehr so vertrauensselig. Die Schlussfolgerung: Ein Tier, das Liebe bekommt, gibt auch Liebe weiter. So weit so gut.

Ein gutes Verhältnis zwischen Mensch und Tier

©Govorushka/Shutterstock.com

Die Hundephobie nimmt jährlich zu

Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass ich mit meiner schwarzen Labradorhündin da schlechte Karten habe. Lilly ist ein zutrauliches und liebes Tier, aber irgendwie reagieren manche Menschen geschockt, wenn sie in ihre Nähe kommt. “Müssen Sie den Hund mit auf den Markt nehmen?”, lautet die noch höfliche Frage  beim allwöchentlichen Einkauf. “Nehmen Sie Ihr Tier weg, meine Kinder haben Angst”, befiehlt eine Mutter barsch und nimmt ihr Kind demonstrativ auf den Arm. Meine Beteuerungen, dass Lilly Kinder gern hat, ruft nur böse Blicke hervor. “Ist nicht schon genug passiert”, bemerkt eine Unbeteiligte. Ich werde immer kleiner und Lilly guckt unschuldig von einem zum anderen. Was ist hier los?

Ist das der Anfang einer “Hexenjagd”?  Von Maulkorbpflicht und Leinenzwang ist allerorts die Rede. “Rasselisten” werden erstellt und Führungszeugnisse von Haltern verlangt. Im Eilverfahren verabschieden Bundesländer Hundeverordnungen und neue Hundegesetze. Wo führt das hin? Eins ist sicher: Hundebesitzer sind verunsichert. Sicherlich gibt es überall schwarze Schafe, aber müssen deshalb alle an den Pranger? Wie können wir das Gleichgewicht wieder herstellen? Dafür gibt es leider keine Verordnung.

Hunde müssen draußen bleiben

©Filippo Giuliani/Shutterstock.com

Gegen die Intoleranz in Großstädten

Jeder Halter kann eine gewisse Vorsicht vor fremden Tieren verstehen, aber warum muss das gleich in eine Hundephobie ausarten? Dies ist einfach nicht nachvollziehbar. Mütter geben ihre Vorurteile an die Kinder weiter und so setzt sich das fort. Diese Intoleranz findet man besonders in Großstädten, wo Mensch und Tier eng nebeneinander leben müssen. Sie begegnet einem in den öffentlichen Verkehrsmitteln, auf der Straße, in Parks und last but not least in den Geschäften. “Hunde müssen draußen bleiben”, lautet hier die Devise. Aber wo, bitte? Am Fahrradständer stört das Tier, im Eingang ebenfalls. Eine Halterung für Hundeleinen mit Anhang fehlt oft weit und breit. Resignation macht sich breit.

Gibt es wirklich so wenig Platz auf dieser Erde, dass Mensch und Tier nicht friedlich miteinander, meinetwegen auch nebeneinander, leben können? Noch eine Frage: Warum wird die Unduldsamkeit von Jahr zu Jahr heftiger? Zugegeben: Ich bin ein Hunde- und Menschenfreund und möchte es auch bleiben. Es wäre schade, wenn ich mich eines Tages zwischen den beiden Individuen entscheiden müsste. Da hilft dann wiederum ein Spruch: Tiere sind die besseren Menschen!

Sorry, es liegt mir fern, meinesgleichen zu diskriminieren. Wie Sie meinen Ausführungen entnehmen können, suche ich nach einem Kompromiss. Können Sie mir helfen? Labradorhündin Lilly kann ich mit den natürlichen und fettarmen Snacks von Pets Deli beruhigen.

 

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